Woher kommt das Wort Parcouring?

Parcouring™ MarkenlogoGesucht wurde für diese Wettkampfsportart ein Name, der als
"Lautmalerei" fungiert, und einem Außenstehenden schon durch
den Namen eine Idee von dem ganzen gibt. "Parcours" ist vielen
Deutschen ein Begriff, und steht im Duden. Das "-ing" wurde
angehängt um sich an andere Sportarten wie "Skiing" und
"Swimming" anzulehnen, und internationalen Anklang zu finden,
die Komplikationen mit der existierenden Sportart "Parkour"
wurden übersehen.

Wo liegt der Unterschied zwischen Parcouring, Parkour und Freerunning?

Parcouring ist eine Sportart, wir schreiben ganz bewusst Sportart, denn Parcouring ist, ungleich Parkour, nicht an moralisch-philosophische Grundsätze und Charakterzüge gebunden, sondern bezieht sich auf das bloße Überqueren von Hindernissen im Wettkampf. "Hindernisse überqueren", bzw. Parcouring, als bloße Sportart bietet Sportlern und Akrobaten großes Potenzial ihre ohnehin schon vorhandene Umgebung als Sportgerät zu nutzen. Die Wettkämpfe finden in jeweils zwei Kategorien statt (siehe Wettkampfregeln)



Parcouring_Image_1Parkour ist eine von David Belle gegründete Sportart, bei welcher der Teilnehmer – der Traceur (französisch: „der den Weg ebnet“ oder „der eine Spur legt“) – unter Überwindung sämtlicher Hindernisse den kürzesten oder effizientesten Weg von A zum selbstgewählten Ziel B nimmt. Der Begriff „Parkour“ bezeichnet die Sportart und ist eine Abwandlung des ursprünglichen französischen Wortes parcours, was Kurs oder Strecke bedeutet (Im Deutschen nahm das Wort eine leicht unterschiedliche Bedeutung an, siehe Parcours).

Parkour kann prinzipiell überall, sowohl in natürlichem, wie in urbanem Umfeld praktiziert werden. Der Traceur überwindet dabei alles Mögliche, was ihm an Hindernissen in den Weg kommt. In einer urbanen Umgebung werden Pfützen, Papierkörbe, Bänke, Blumenbeete und Mülltonnen ebenso wie Bauzäune, Mauern, Litfaßsäulen, Garagen und unter Umständen Hochhäuser und Hochhausschluchten übersprungen und überklettert. Die Hindernisse selbst dürfen jedoch nicht verändert werden, weil es darum geht mit dem vorhandenen Umfeld zu Recht zu kommen.



Freerunning ist kein Synonym von Parkour, sondern eine eigene von Sebastien Foucan begründete Disziplin, deren Techniken sich zum Teil mit denen von Parkour überschneiden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Foucan und David Belle einen großen Teil ihrer Jugend gemeinsam trainierten.

Freerunning bedeutet, sich zwanglos zu bewegen, in jeder beliebigen Umgebung. Die Bewegung soll nicht Mittel zum Zweck sein, sondern Selbstzweck, das heißt, das Sich-Bewegen steht im Mittelpunkt. Man bewegt seinen Körper kreativ und kann sich dabei seine komplette Umgebung ohne Einschränkungen zu nutzen machen. Beim Freerunning sollte immer der ganze Körper in Bewegung sein. Der Grundsatz von
Parkour, die Effizienz, steht hierbei nicht im Vordergrund.

Das Repertoire der Bewegungen im Freerunning unterliegt keiner Struktur, keinen Grenzen, es wird ständig durch die Kreativität der Anhänger erweitert. Oftmals bieten akrobatische Bewegungen aus dem Turnen oder auch aus dem Martial Arts Tricking erste Anregungen oder werden übernommen und die Techniken der Umgebung angepasst.

Partner